Urlaub am Gardasee -Teil 1 Garda –

Urlaub am Gardasee 

Ich war schon oft am Gardasee. Da ich mich am Gardasee immer sehr wohl gefühlt habe, zog es mich bereits das dritte Jahr in Folge wieder dorthin. Diesmal plante ich eine Woche in Garda und eine Woche in Lazise zu verbringen. Die Fahrt ging mit dem Auto von Berlin, mit einem Zwischenstop in Garmisch, nach Garda. Begleitet hat mich eine Freundin.

Erster Stop: Garda

Bei meinen vorhergehenden Reisen bin ich schon häufiger mit dem Auto durch Garda gefahren, habe aber noch nie angehalten um mir den Ort anzusehen.

Unser Hotel

Ich hatte vor unserer Reise im Fernsehen einen Bericht über Garda gesehen. Wir buchten für eine Woche das in der Sendung gezeigte Hotel Degli Olivi  und planten von hier aus Garda und seine Umgebung zu erkunden. Das familiengeführte Hotel hat nur 12 Zimmer.  Es liegt recht zentral etwas oberhalb des Zentrums von Garda und des Strandes eingebettet in einen gepflegten Olivenhain. Die Zimmer waren einfach und sehr unpraktisch eingerichtet. Das Bad bedarf einer Modernisierung.

Das Frühstück konnte man im Wintergarten mit einer schönen Aussicht in den Garten einnehmen. Es wurde am Tisch serviert. Leider gab es in der Woche jeden Tag das gleiche Frühstück.

Positiv erwähnen möchte ich, das alles sehr sauber und gepflegt war. Insgesamt aber war der Aufenthalt dort enttäuschend.

Garda in Kürze

Garda ist eine charmante italienische Kleinstadt am Ostufer des Gardasees in der Region Venetien. Sie gab dem See seinen Namen und zählt zu den beliebtesten Urlaubsorten der Region. Der Ort liegt malerisch in einer Bucht, umgeben von sanften Hügeln und Olivenhainen. Garda besticht durch enge Gassen, schöne kleine bunte Häuser und zahlreiche Cafés und Restaurants entlang der Uferpromenade. Sehenswert sind die malerische Landzunge Punta San Vigilio mit Villa und Park, sowie der Monte Luppia, von dem man eine herrliche Aussicht über den Gardasee hat.

Garda bot eine entspannte Urlaubsatmosphäre und war unser Ausgangspunkt für diverse Ausflüge und den Besuch eines Outlets.

Ausflüge in die Umgebung

Basilica Madonna della Corona

Madonna della Corona ist ein Wallfahrtsort in der Provinz Verona in Venetien. Der bekannte Wallfahrtsort schmiegt sich in Schwindel erregender Höhe (774 m.ü. NHN) an eine senkrecht abfallende Felswand. Er ist allein aufgrund dieser spektakulären Lage eine Besichtigung wert. Zu den Besonderheiten der Kirche zählt somit vor allem ihre Lage und Architektur: Sie wurde teils direkt in den Felsen hineingebaut, die Westwand und Teile der Nordwand der Kirche bestehen aus weitestgehend naturbelassenem Felsgestein. Ursprünglich haben hier Mönche gelebt, die zum San Zeno-Kloster von Verona gehörten. 1434 ging der Wallfahrtsort auf den Malteser-Kreuz-Orden über. Die Wallfahrtskirche und die sie umgebenden Gebäude wurden von 1974 bis 1978 umfangreich restauriert. Am 17. April 1988 besuchte Papst Johannes Paul II den Wallfahtsort.

  • Wie gelangt man von Garda zur Basilica?

Von Garda erreicht man Madonna della Corona mit dem Auto in ca. 20 Minuten. Wir parkten unser Auto in Spiazzi, das auf dem Monte Baldo liegt,  oberhalb der Basilica. Von dort aus gingen wir zu Fuß weiter.  Unser Weg führte in ca. 25 Minuten über eine für Autos gesperrte Strasse, vorbei an den Kreuzwegstationen mit lebensgroßen Bronzefiguren, hinab zur Kirche.

Auf dem Weg kommt man auch an einer in den Fels gehauene Höhle vorbei, in der das Jesusgrab mitsamt dem aufgebahrten Gottessohn, nachgebildet ist. Für all diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, fährt vom Parkplatz aus ein Shuttle zur Felsenkirche. Außerdem führt ein Wanderweg von Brentino im Vallagarina zum Wallfahrtsort hinauf, bei dem knapp 600 Höhenmeter zu bewältigen sind.

 

Die Basilica Madonna della Corona ist für mich ein unbedingtes MUST VISIT!

Peschiera del Garda

Peschiera del Garda ist ca. 17km von Garda entfernt und befindet sich am unteren Ende des Veroneser Gardasees. Es ist die westlichste Stadt der Region Venetien. Peschiera liegt am Mincio, dem einzigen Abfluß des Gardasees. Die Altstadt Peschieras ist vollständig von Kanälen umgeben und liegt innerhalb einer mächtigen, schön bewachsenen Festung. Die Festungungsanlage gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir sind entlang der historischen Stadtmauer und den Stadttoren spaziert. In der Altstadt bummelten wir durch enge Gassen, vorbei an schönen kleinen Geschäften, Restaurants und Bars. Auffallend war, dass es in der Altstadt nicht annähernd so voll war wie in den anderen Städten am Gardasee. Bummeln und in den Geschäften zu stöbern machte hier richtig Spaß. Wir entdeckten in einem Ravelin , einer Festungsanlage aus dem 16.Jahrhundert, nicht nur wunderschöne Geschäfte sondern auch eine Osteria.

Borghetto und Valeggio Sul Mincio

Wir hatten gelesen, dass Borghetto zur più belli d’Italia, der Vereinigung der schönsten Dörfer Italiens, gehört. So wurde es zu unserem Ausflugsziel. Mit dem Auto waren wir in ca.40 Minuten dort. Borghetto ist ein Stadtteil von Valeggio sul Mincio. Übersetzt heißt Borghetto so viel wie: „kleines Dorf“. Es liegt zu beiden Seiten des Flusses Mincio unterhalb der Visconti-Brücke.

Alte Wassermühlen stehen direkt im Wasser. Einige von ihnen sind noch heute in Betrieb und können besichtigt werden. Die Mühlen und die mittelalterliche Wehrarchitektur machen den besonderen Reiz dieses Ortes aus. Bekannt wurde der kleine Ort aber auch durch die handgefertigten Tortellini. Am dritten Dienstag im Juni findet jedes Jahr das berühmte Tortellinifest auf der Viscontibrücke statt.

Borghetto ist ein Mühlendorf wie aus dem Bilderbuch. Ein Juwel, das ausser uns noch sehr viele andere Besucher angezogen hat. Von beschaulicher Ruhe kann leider keine Rede sein.

Franciacorta Designer Village

Was wäre ein Urlaub am Gardasee ohne den Besuch eines Outlets? Für einen Fashion Lover wie mich undenkbar. Unter den vielen Outlets der Umgebung haben wir uns für das Franciacorta Designer Village Outlet in Brescia entschieden. Eine gute empfehlenswerte Wahl, denn es wurden viele bekannte hochwertige Labels angeboten.

Restauranttipps auf unseren Ausflügen

  • Mein Restaurant Tipp in Peschiera:

Wir sahen die Osteria Rivelin und waren sofort sehr angetan vom Ambiente, der Freundlichkeit des Servicepersonals und beschlossen nach unserem ausgiebigen Bummel dort zu essen. Obwohl wir nicht reserviert hatten, bekamen wir einen wunderschönen Tisch direkt am Wasser. Die Speise- und Getränkekarte waren vielversprechend. Es wurden Gerichte aus der einfachen Küche Veronas und seiner Umgebung angeboten. Wir haben ausgezeichnete allerfeinste einheimische Cuisine kennengelernt. Da wir so begeistert waren, sind wir noch ein weiteres mal an einem Abend hierher gefahren. Allerdings haben wir vorher einen Tisch reserviert. Die Fahrt hat sich gelohnt.

  • Mein Restaurant Tipp in Valeggio Sul Mincio

Da wir schon in der Gegend der handgefertigten Tortellini waren, mußten wir unbedingt herausfinden ob sie tatsächlich so besonders gut sind. Es gibt unzählige Restaurants in Valeggio Sul Minicio. Wir haben uns für das  Pastificio Remelli, eine Mischung aus Laden und Restaurant, entschieden. Wie sich herausstellte eine ausgezeichnete Wahl. Ich muß sagen: Beste Tortellini ever! Wir hatten nicht reserviert und obwohl das Restaurant sehr gut besucht war, bekamen wir den nächsten freien Tisch zugewiesen. In ungezwungener und dennoch gemütlicher Atmosphäre haben wir den Probierteller und einen Lugana gewählt. Eine sehr gute Wahl! Das Personal war sehr freundlich und aufmerksam. Sollte ich noch mal in der Gegend sein komme ich bestimmt wieder.

Die erste Woche unseres Urlaubs verging rasend schnell. Wir waren gespannt was uns in Lazise erwarteten würde.

Fortsetzung folgt …

Eure Monika

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare

    • Liebe Ela,
      danke für dein Feedback. Das war wirklich schade, aber so etwas passiert schon mal.
      Liebe Grüße
      Monika

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